Was lange währt, wird endlich gut: Nach zwei Operationen am rechten Ellenbogen sieht Rekonvaleszent Alexander Waske Licht am Ende des Tunnels und ist voller Tatendrang. "Die Heilung verläuft sehr gut", erklärte er im Interview mit Tennis Germany.
TG: Deine Operation bei Dr. Hollinger in Pforzheim ist jetzt sechs Wochen her. Wie geht es Dir?
Alexander Waske: Die Heilung verläuft bislang insgesamt sehr gut. Der Heilungsverlauf wird auch regelmäßig durch Kernspins überprüft.
TG: Es ging um einen Teilabriss der Unterarmbeuger. Weswegen waren gleich zwei Operationen nötig?
Alexander Waske: Das liegt an den Komplikationen, die aufgetreten sind: Der erste Eingriff hat schon geholfen, aber danach ist die Sehne nur zur Hälfte angewachsen. Da war eine zweite Operation letztendlich unumgänglich. Aber der Chirurg ist jetzt sehr optimistisch, das färbt natürlich auch auf mich ab.
TG: Wie sieht die Reha denn im Moment aus?
Alexander Waske: Ich trainiere im Leistungszentrum in Offenbach, dort ist auch mein Athletik-Coach sowie meine Physiotherapeutin. Mein Osteopath ist auch in der Nähe, im Taunus. In Bad Honnef habe ich obendrein noch eine Manualtherapeutin.
TG: Das hört sich vielversprechend an. Du willst also wieder mit Vollgas zurück auf die Tour?
Alexander Waske: Ja, ich möchte auf jeden Fall im Einzel und im Doppel wieder starten und nicht kürzertreten.
TG: Gibt es eine bestimmte Deadline? Wann möchtest Du wieder auf der Tour aufschlagen?
Alexander Waske: Mein Ziel sind die BMW Open in München, die in der ersten Maiwoche beginnen. Bis dahin will ich wieder fit und einsatzfähig sein. Langfristig sehe ich die Olympischen Spiele in London 2012 als großes Ziel. Da möchte ich unbedingt dabeisein.